Inhalt
Kinderlähmung, Tetanus und Diphtherie
Die Kinderlähmung ist eine Viruserkrankung, die vorwiegend durch Schmutz- und Schmierinfektionen übertragen wird. Symptome: Nach einer Infektion kommt es zuerst zu einer grippeähnlichen Erkrankung, die in vielen Fällen ohne weitere Komplikationen abklingen kann. Bei einigen Erkrankten kommt es jedoch nach symptomfreien Intervallen zu neuerlichem Temperaturanstieg und zentralnervösen Erscheinungen (Nackensteife, Muskelschwäche) und schließlich schlaffer Lähmung.
Da laut Obersten Sanitätsrat das Erkrankungsrisiko in Europa für Personen mit ausreichender Grundimmunisierung nun als äußerst gering eingestuft wird, wird die Auffrischungsimpfung gegen Polio nur mehr bei bisher unzureichendem Impfschutz und für Reisende in Risikoländer empfohlen.
Tetanus: (Wundstarrkrampf) Wird durch Bakterien übertragen, welche durch verschmutzte Wunden in den Körper gelangen. Nach 4 -14 Tagen kommt es zu schweren Muskelkrämpfen häufig mit tödlichem Ausgang.
In unseren Breiten ist Tetanus dank der Schutzimpfung sehr selten geworden. Für Erwachsene bis zum 60. Lebensjahr ist eine Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre empfohlen. Personen über 60 Jahre sollten alle 5 Jahre eine Auffrischung erhalten.
Diphtherie: Ist eine bakterielle Erkrankung und wird durch direkten Kontakt mit Bazillenträgern (Tröpfcheninfektion) übertragen. Sie führt zu Entzündungen des Rachens und Kehlkopfes und kann durch giftige Abbauprodukte der Bakterien zu Kreislaufversagen und zu Herz-, Nieren- und Nervenschäden führen. Üblicherweise ist der Diphtherie-Impfstoff mit Tetanus kombiniert.
Keuchhusten: Ist eine Tröpfcheninfektion, die extrem ansteckend ist. Die Inkubationszeit beträgt 3 - 12 Tage, das typische Krankheitsbild verläuft beim Kind in drei Stadien: Prodromalstadium: Mit Schnupfen, uncharakteristischem Husten, mäßigem Fieber, Dauer ein bis zwei Wochen, sehr infektiös. Anfallsstadium: Typische Anfälle mit stakkatoartigen Hustenstößen bis zum Rot- oder Blauwerden des Kindes, oft Erbrechen, mit folgendem ziehendem Einatmungsgeräusch. Dieses Stadium zieht sich über mehrere Wochen. Rekonvaleszenzstadium: Anfälle seltener, treten aber noch wochen- bis monatelang auf. Beim Säugling ist das Krankheitsbild selten so typisch, im Vordergrund stehen Husten und Schnupfen, allerdings treten wiederkehrende Atemstillstände (!) auf. Beim Erwachsenen meist unspezifischer, oft nächtlicher starker Husten über mehrere Wochen.
Wegen der Zunahme der Erkrankungsfälle von Keuchhusten gibt es nun Impfstoffkombinationen, welche eine Komponente gegen Keuchhusten (Pertussis) enthalten. Diese können nur im Rahmen einer Auffrischung bei vollendeter Grundimmunisierung gegen Tetanus-Diphtherie (bzw. Tetanus-Diphtherie und Polio) angewendet werden. Der Schutz gegen Pertussis für Säuglinge und Kleinkinder bis zum 2. Lebensjahr kann durch die für diese Altersgruppe kostenlose 6-fach-Impfung aufgebaut werden.
Ausschließungsgründe für Impfungen sind akute fieberhafte Erkrankungen und schwere Unverträglichkeitserscheinungen bei anderen Impfungen.
Die Impfungen werden von der niedergelassenen Ärzteschaft und im Gesundheitsamt der Stadt St. Pölten durchgeführt.
Impfzeiten im Gesundheitsamt:
Jeden Montag und Donnerstag von 11.30 – 12.00 Uhr
Da laut Obersten Sanitätsrat das Erkrankungsrisiko in Europa für Personen mit ausreichender Grundimmunisierung nun als äußerst gering eingestuft wird, wird die Auffrischungsimpfung gegen Polio nur mehr bei bisher unzureichendem Impfschutz und für Reisende in Risikoländer empfohlen.
Tetanus: (Wundstarrkrampf) Wird durch Bakterien übertragen, welche durch verschmutzte Wunden in den Körper gelangen. Nach 4 -14 Tagen kommt es zu schweren Muskelkrämpfen häufig mit tödlichem Ausgang.
In unseren Breiten ist Tetanus dank der Schutzimpfung sehr selten geworden. Für Erwachsene bis zum 60. Lebensjahr ist eine Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre empfohlen. Personen über 60 Jahre sollten alle 5 Jahre eine Auffrischung erhalten.
Diphtherie: Ist eine bakterielle Erkrankung und wird durch direkten Kontakt mit Bazillenträgern (Tröpfcheninfektion) übertragen. Sie führt zu Entzündungen des Rachens und Kehlkopfes und kann durch giftige Abbauprodukte der Bakterien zu Kreislaufversagen und zu Herz-, Nieren- und Nervenschäden führen. Üblicherweise ist der Diphtherie-Impfstoff mit Tetanus kombiniert.
Keuchhusten: Ist eine Tröpfcheninfektion, die extrem ansteckend ist. Die Inkubationszeit beträgt 3 - 12 Tage, das typische Krankheitsbild verläuft beim Kind in drei Stadien: Prodromalstadium: Mit Schnupfen, uncharakteristischem Husten, mäßigem Fieber, Dauer ein bis zwei Wochen, sehr infektiös. Anfallsstadium: Typische Anfälle mit stakkatoartigen Hustenstößen bis zum Rot- oder Blauwerden des Kindes, oft Erbrechen, mit folgendem ziehendem Einatmungsgeräusch. Dieses Stadium zieht sich über mehrere Wochen. Rekonvaleszenzstadium: Anfälle seltener, treten aber noch wochen- bis monatelang auf. Beim Säugling ist das Krankheitsbild selten so typisch, im Vordergrund stehen Husten und Schnupfen, allerdings treten wiederkehrende Atemstillstände (!) auf. Beim Erwachsenen meist unspezifischer, oft nächtlicher starker Husten über mehrere Wochen.
Wegen der Zunahme der Erkrankungsfälle von Keuchhusten gibt es nun Impfstoffkombinationen, welche eine Komponente gegen Keuchhusten (Pertussis) enthalten. Diese können nur im Rahmen einer Auffrischung bei vollendeter Grundimmunisierung gegen Tetanus-Diphtherie (bzw. Tetanus-Diphtherie und Polio) angewendet werden. Der Schutz gegen Pertussis für Säuglinge und Kleinkinder bis zum 2. Lebensjahr kann durch die für diese Altersgruppe kostenlose 6-fach-Impfung aufgebaut werden.
Ausschließungsgründe für Impfungen sind akute fieberhafte Erkrankungen und schwere Unverträglichkeitserscheinungen bei anderen Impfungen.
Die Impfungen werden von der niedergelassenen Ärzteschaft und im Gesundheitsamt der Stadt St. Pölten durchgeführt.
Impfzeiten im Gesundheitsamt:
Jeden Montag und Donnerstag von 11.30 – 12.00 Uhr
Abgenommen durch:
Gesundheitsamt
Stand: 13.04.2012
Gesundheitsamt
Stand: 13.04.2012
Deutsch